Albsteig in 5 Jahren und 19 Etappen, 04.2022 - 04.2026

von Wolfgang Reinhart

Eine Gruppe des DAV, Sektion Stuttgart, Bezirksgruppe Remstal wanderte in 5 Jahren jeweils im April 2022 – 2026 in 19 Etappen 346 km und über 8.800 hm. In jedem Jahr konnten 12 Personen an diesen Streckenwanderungen von 14 – 23 km täglich teilnehmen. 3 Teilnehmerinnen (Monika Meyer, Margret Brandl und Monika Majer) haben alle Etappen bewältigt. Von winterlichen bis hochsommerlichen
Temperaturen war alles dabei. Organisiert und geführt wurde die Wanderung von Carola Baur.

Auf großteils naturbelassenen Pfaden schlängelt sich der Albsteig, auch bekannt als HW1, oft an der Albtraufkante zwischen Donauwörth und Tuttlingen entlang.

Der Wanderweg entlang des Nordrandes der Schwäbischen Alb, dem sogenannten "Albtrauf", zählt zu den schönsten Strecken des Landes und ist als Qualitätswanderweg ausgezeichnet.

Grandiose Panoramablicke begleiten die Wandernden während dieser Fernwanderung, denn nicht umsonst wird der Albsteig auch „Traumbalkon im Süden“ genannt.

Des Weiteren begeistert der Albsteig (HW1) mit den vielen Highlights und Erlebnispunkten am Weg:
Vom Nördlinger Ries führt er vorbei an Aalen und dem Limes, über die Filsalb, durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zur Burg Teck und zur Burgruine Hohenneuffen, durch Bad Urach und vorbei am Uracher Wasserfall. Es folgen weitere kulturelle und geologische Höhepunkte, wie das Märchenschloss Lichtenstein, die Nebelhöhle und der Mössinger Bergrutsch. Unvergessliche Aussichten bieten der Dreifürstenstein, der Hangende Stein, das Zeller Horn, der Böllat und der Lemberg, der mit 1015 Metern höchste Berg der Schwäbischen Alb. Den Abschluss bildet der Abstieg ins schöne Tuttlingen.

Der Qualitätsweg Wanderbares Deutschland und "Top Trail of Germany" bietet mit seinen 16 Etappen eine ideale Möglichkeit, die charakteristische Landschaft der Schwäbischen Alb zu Fuß zu erkunden.

Die Wandertour richtet sich vor allem an sportliche Wandergäste, da die Etappen viele Kilometer und einige Höhenmeter mit sich bringen.
 
Text: Carola Baur
Bilder: Teilnehmende