Schneeschuhtouren in den Tuxer Alpen, 22.02. – 26.02.2018

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22.02.2018
Eine 15-köpfige Gruppe unter Leitung von Elke Partsch und Ingo Pfäffle begab sich auf die Fahrt vom obligatorischen Parkplatz Kirchheim-Ost über den Fernpass nach Innsbruck, Ausfahrt Patsch nach Mühltal/Ellbögen zum Parkplatz am Eingang des Viggartals. Nachdem wir auf dem Wanderparkplatz unsere Autos abgestellt haben, sind wir über mehrere gefällte Bäume gestiegen, was bei allen das Warmmachen der Muskulatur sogleich beschleunigte. Nach 1,75 Std und 670 Hm erreichten wir erstaunt das idyllisch gelegene Meißner Haus auf 1720 m. Nachdem dann die Zimmerlager bezogen und zusätzliche Decken in den teils kühlen Räumen organisiert waren, haben wir noch unsere LVS-Kenntnisse aufgefrischt. Aufgefrischt waren auch die Außentemperaturen, aber wir Teilnehmer haben die Wartezeit mit einem synchronen Ententanz überbrückt. Auch Uli´s zarte Lawinenschaufel leistete wertvolle Dienste beim Ausgraben des „verunfallten LVS-Probanten“.
 
23.02.2018
Bei herrlichem Winterwetter ging es heute zuerst steil durch den schattigen und lichten Wald über ein Plateau  auf den Morgenkogel, dessen Gipfel auf 2607m wir um 12 Uhr erreichten. Das Inntal und die angrenzenden Täler waren im Nebel versunken, Stubaier Kalkkögel, Ötztaler und Zillertaler Alpen begeisterten unsere Blicke. Um 14.30 waren wir pünktlich wieder auf der Hütte zu Kaffee und Kuchen.
 
24.02.2018
Heute war der Glungezer Gipfel angesagt. Durch unzählige Kehren schraubten wir uns den langen und anstrengenden Südhang hoch, und jeder Teilnehmer verfluchte seine langen Unterhosen und langärmligen Shirts. Oben am Gipfelkreuz auf 2677m zeigten sich die Stubaier Alpen samt Zuckerhütl von ihrer beste Seite, und nach einer Einkehr in der Glungezer Hütte, wo es leckere Suppen und Getränke gab, erreichten wir nach 11,3 km Wegstrecke um 15 Uhr wieder unser Standquartier.
 
25.02.2018
Knackig kalt ging es heute auf die Kreuzspitze (2746m). Mit ein-minütiger Verspätung nach der in der Führerliteratur angegebenen Aufstiegszeit von 3,5 Std erreichten wir den Gipfel. Hier erwartete uns wieder eine grandiose Rundumsicht mit unzähligen verschneiten Bergen und nebligen Tälern. Geschätzte Temperatur war hier minus 15 Grad, gefühlt eher noch kälter. Nach dem Gipfelfoto erreichten wir durch zügiges Führen von Ingo und unserer Schneeschuh-Down Hill-Meisterin Kristina um 14.30 Uhr und nach 15,4 km Wegstrecke wieder das Meißner Haus.
 
26.02.2018
Beim Frühstück wurde demokratisch abgestimmt ob es vor der Heimreise noch auf die 330 m höher gelegene Boschebene gehen soll. Das Abstimmungsergebnis war einstimmig - die eine Stimme für den Aufstieg bei arktischer Kälte gehörte Ingo…..
Also verabschiedeten wir uns von dem netten Hüttenteam und wir marschierten zügig runter in das tief gefrorene Tal zu unseren Autos.
 
Unser aller Dank gehört wieder einmal den Tourenleitern Elke und Ingo, die uns wieder souverän ein paar wunderschöne Bergtage in dieser schönen Landschaftsecke beschert haben.
 

Text: Uli Wörner
Bilder: Teilnehmer

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