Nordwände rund ums Taschachhaus, 15.06. - 17.06.2018

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Nach einer gemeinsamen Anreise von Köngen, mit einem kurzen Zwischenstopp im Rastland, ging es ins Pitztal. Von dort stiegen wir in 2,5 Std. auf das Taschachhaus auf.
 
Nach dem sortieren des Rucksacks ging es, gestärkt mit einer Suppe im Bauch, auf den Gletscher. Dort wurde nochmals der Bau eines Standplatzes im Eis geübt. Nach dem Üben der verschiedenen Reihenschaltungen (Standplatzschlinge / Kletterseil) in einer 2er und 3er Seilschaft ging es zurück auf die Hütte. Da wir uns für den nächsten Tag zum Thermofrühstück angemeldet haben ging es nach dem Abendessen auch ziemlich schnell ins Bett.3.45 Uhr klingelt der Wecker. Schnell wurde alles zusammengepackt, damit nach dem Frühstück keine Zeit verloren ging.
 
Das Ziel hieß „Petersen-Nordwand“. Nach einer wolkenlosen und kalten Nacht konnten die Bedingungen nicht besser sein. Angekommen am Einstieg der Wand teilten wir uns in 2 Dreierseilschaften und eine Zweierseilschaft auf. Es ging in 7 Seillängen und einer Neigung von 50 ° die Nordwand hoch. Oben angekommen machten wir erst einmal ausgiebig Pause, da die Waden doch bei dem Einen oder Anderen zwickten. Nun folgt der lange Abstieg über den Taschachferner zurück zur Hütte.
 
Da wir am Anreisetag und Vortag schon alle ziemlich früh aufgestanden waren, entschieden wir uns am Sonntag „auszuschlafen“. Wir frühstückten erst um 6 Uhr. Das Wetter war trüb und die Gipfel in Wolken. So entschieden wir, nochmals in den Gletscherbruch zu gehen um dort die „Lose Rolle“ zu üben und eine abgesicherte Eisflanke zu machen. Da wir ja noch heimfahren mussten, schauten wir, dass wir um 13 Uhr zurück auf der Hütte waren. Nach einer kleinen Stärkung und dem gepackten Rucksack stiegen wir ab.
 
Am Parkplatz angekommen teilten wir uns in unsere Fahrgemeinschaften auf und fuhren gemeinsam zurück nach Deutschland. Das Auftaktspiel der Deutschen zur WM konnten wir nur im Radio verfolgen, was dem Ergebnis nach auch nicht ganz so schlimm war. 
Insgesamt war es eine für alle eine schöne Tour.
 
Text: Rainer Brucker
Bilder: Teilnehmer

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