Bergsteigen im Schatten des Ortlers, 09.08. - 13.08.2018

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Die Anfahrt zu dieser Ausfahrt verlief ohne Probleme, allerdings kamen diese dann, als wir den Zufallstaufsee passierten und feststellten, dass Hunderte von Autos alle möglichen und unmöglichen Parkplätze belegt hatten. Nach langem Suchen konnten wir den Parkplatz eines Tagesgastes, der nach Hause fuhr, ergattern. Nachdem sich alle 10 Teilnehmer/innen am Ausgangspunkt eingefunden hatten, wurde der kurze Anstieg zur Zufallhütte rasch bewältigt. Vor dem Abendessen folgte noch eine kleine Tour in Richtung zur Marteller Hütte.
 
Am nächsten Tag war der Übergang über das Madritschjoch (3123 m) die erste Herausforderung. Erstaunlich war, dass uns dort eine große Gruppe von Bikern erwartete, die dann den felsigen Weg zur Zufallhütte hinabfuhren. Wir erfuhren nun, dass das Madritschjoch zu den höchsten mit dem Bike fahrbaren Pässen der Alpen zählt. Über ausgefahrene Skipisten ging es zur Madritschhütte und von dort zur Schaubachhütte (2581 m). Eine kleine Abendtour führte noch zum bis zur Gletscherzunge am Eisseepass.
 
Für den dritten Tag war der Anstieg zur Hintergrathütte angesagt, und wir wählten hier den Talanstieg, indem wir auf 2150 m abstiegen und dann über den Normalweg zur Hintergrathütte (2661m) hochstiegen.  Nach einer kurzen Rast führte von dort der Morosini-Weg fast eben zur Bergstation der Langensteinbahn, er endete natürlich direkt auf der Terrasse der K2-Gaststätte.
Nun war nur noch der Aufstieg von ca. 400 HM zur Tabaretta-Hütte, unserem nächsten Übernachtungsquartier, zu bewältigen, wo wir gegen 15.00 Uhr eintrafen. 3 Teilnehmer/innen konnten es nicht erwarten und besuchten noch vor dem Abendessen die Payer-Hütte am Ortler.
 
Der Sonntag begann mit bestem Wetter, dem Anstieg auf die Payer-Hütte (3029 m) stand nichts mehr im Wege. Nach ca. 1 ½ Std. waren wir oben und konnte die Seilschaften in Richtung des Ortlergipfels beobachten. Durch die Wolken konnten wir fast senkrecht auf unser vorheriges Quartier, die Tabarettahütte, hinab blicken. Wir wählten als Abstieg nach Trafoi den etwas längeren, aber flacheren Weg, über die Bergleshütte und über die Heiligen 3 Brunnen nach Trafoi. Da die Busfahrt zurück ins Hintere Martelltal mit 2-maligen Umsteigen verbunden gewesen wäre, hatten wir bereits ein Fahrzeug in Trafoi abgestellt, und holten mit diesem den Bus, mit dem wir dann die Teilnehmer zurück ins Martelltal brachten.
 
Es folgte nun noch eine Übernachtung auf der Zufallhütte und am nächsten Morgen lagen nur noch der Abstieg zum Parkplatz und die Heimfahrt vor uns.
 
Text: Helmut Reinhard
Bilder: Teilnehmer

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