Ring der Friulanischen Dolomiten, 19.08. - 24.08.2026

von Wolfgang Reinhart

Morgens ziemlich bald fuhren wir Richtung Dolomiten. Es war eine lange Fahrt, da die Friulanischen Dolomiten weit im Südosten liegen.

Nachmittags angekommen gingen wir vom Parkplatz bei Forni di Sopra (1100m) los und wanderten in 1 Stunde zum Rifugio Giaf (1400 m) hinauf. Es war heiß und sonnig. Die Wettervorhersage war allerdings nicht so gut und es war für die nächsten Tage Gewitter und Regen angesagt.

Am nächsten Morgen war noch schönes Wetter und wir stiegen hoch über den Enzianweg zur Forcella Urtisiel (1990m). Dann gingen wir wieder bergab zur Casera Valbinon (1778 m), dann erneut bergauf zur Forcella Val di Brica (2088 m). Nach einem weiteren Zwischenabstieg durch Schuttfelder zur Forcella dell’Inferno (2175 m). Dann folgte ein steiler Abstieg ins obere Val di Suola zum Rifugio Flaiban-Paccherini (1587m). An diesem Tag waren wir 6 Stunden und 1000 Höhenmeter unterwegs.

Der nächste Tag war morgens noch einigermaßen gut. Aber der Hüttenwirt meinte wir sollten zeitig los, da es mittags regnen sollte. Also gingen wir nicht über den Pramaggiore sondern über den Passo del Mus (2063 m) zur Casne Val dell’Inferno. Beim Abstieg durch das Guerra- und Postegae-Tal fing es leicht an zu regnen. Beim Rifugio Pordenone (1249 m) angekommen öffneten sich die Schleusen und es regnete in Strömen.

Am Samstagmorgen hatte es aufgehört zu regnen und trockenen Fußes wanderten wir durch das Val Montanaia zur Forcella Montanaia hinauf, vorbei am Fuß des außergewöhnlichen Monolithen Campanile di Val Montanaia, dem Steinernen Schrei. Jenseits der Scharte über weite Geröll- und Schuttfelder hinab ins Val d’Arade. Durch Latschenfelder und sanftes Almgelände weiter abwärts zu Rifugio Padova (1287m). An diesem Tag waren wir 6,5 Std mit 1000 Hm unterwegs.

Am vorletzten Tag unserer Wanderung stiegen wir über die Forcella Monfalcon di Forni (2309m), vorbei am magischen Felsenamphitheater zum Marchi-Granzotto-Biwak. Nach einer kurzen Pause ging es zur Forcella di Las Busas. Ab hier ging es sehr steil durch Felsen und Geröll hinunter zum Rifugio Giaf (1400m). Heute waren wir wieder 6 Std mit 1100 Hm unterwegs.

Am Montagmorgen verabschiedeten wir uns vom Riugio Giaf und wanderten hinab zu den Fahrzeugen und begaben uns auf die lange Heimfahrt.
 
Text: Ingo Pfäffle
Bilder: Teilnehmende