Schneeschuhtouren in der Sesvenna, 31.03. - 04.04.2016

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Am Donnerstag den 31.03.2016 fuhren wir über den Fernpass und Reschen nach Schlinig (1740 m). Ab hier schnallten wir die Schneeschuhe an und stiegen zur Sesvennahütte auf (2258 m). Der Schnee war schon durch die Sonne sehr aufgeweicht.

 

Am Freitag den 01.4.2016 war es zuerst nebelig. Wir gingen Richtung Schlinigpass und über mäßig steile Hänge hinauf und durch flacheres Gelände unter die Hänge des Vorgipfels. Auf diesen steil hinauf und über den Grat zum Gipfel der Rasass-Spitze 2940 m. Im Aufstieg war dann der Nebel unter uns und wir waren in der Sonne. Wir entschlossen uns nicht dengleichen Weg zurückzugehen, sondern machten die Überschreitung über den Rücken des Hahnenkamm zum Craist Ota 2756 m. Abstieg zum Schlingpass und zurück zur Hütte.

 

Am Samstag den 02.4.2016 war der Piz Sesvenna geplant. Das Wetter war morgens schon schön. Also stiegen wir über einen Rücken zum Sesvennasee 2634 m, weiter über gestuftes Gelände zur Sesvennascharte 2819 m auf. Abstieg zum Sesvennagletscher und über ein flaches Gletscherbecken, später über eine steile Flanke hoch zum Ostgrat 3136 m. Ab hier Versuch mit Steigeisen über den Grat zum Gipfel des Piz Sesvenna. Leider Abbruch wegen zuviel Schnee und Eis in den Rinnen. Der Abstieg erfolgte über den gleichen Weg wie der Aufstieg.

 

Am Sonntag den 03.04.2016 war die Hütte voll belegt und alle wollten Richtung Piz Sesvenna. Deshalb suchten wir uns ein ruhigeres Ziel nämlich den Piz Rims. Das Wetter sah auch wieder gut aus. Aufstieg über Sesvennasee zur Sesvennascharte. Von hier über mäßig steile Hänge auf den Schadler 2948 m. Weiter über den Grenzkamm im Auf und Ab, später steil hinauf zum Piz Rims 3050 m. Abstieg wieder zurück zur  Sesvennascharte und über den Grenzkamm in die andere Richtung auf den Fernerkopf 2953 m. Abstieg über den Nordostgrat zur Föllascharte 2791 m und hinab zur Hütte.

 

Am Montag den 04.04.2016 war beim Frühstück alles in Wolken. Man konnte fast nichts erkennen. Da viel uns der Abschied nicht schwer. Wir packten alles zusammen und stiegen wieder nach Schlinig ab. Unsere "Schweizerin", Pitzi, brachten wir noch zum Bahnhof nach Mals, dann fuhren wir auch Richtung Heimat.
Obwohl das Wetter schlechter angesagt war hatten wir Glück und sind meistens in der Sonne gelaufen. Leider dezimierte sich unsere Teilnehmerzahl von anfangs 12 durch Krankheit auf 7. Am Sonntag mussten dann 2 Teilnehmer aus familiären Gründen absteigen und am Sonntag nochmals 2 Teilnehmer wegen Rückenproblemen.

 

Text: Ingo Pfäffle
Bilder: Ingo Pfäffle

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