Schneeschuhtouren in Schladming, 03.03. - 06.03.2016

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Am Donnerstag den 03.03.2016 ging es mit dem NUSS-Bus um 17 Uhr ab Vaihingen los. Im Bus waren es gemischte Gruppen: Langläufer, Schitourengeher und wir Schneeschuhgeher. Nach langer Fahrt kamen wir um 23.30 Uhr in der JUFA in Schladming an. Zimmer beziehen, schnell auspacken und schlafen gehen, denn am nächsten Morgen saßen wir um 8 Uhr schon beim Frühstück. Die Gruppen mussten sich untereinander absprechen wohin wir zu unseren Aktivitäten gehen wollten, da uns der Bus vor Ort bringen sollte. Wir Schneeschuhgeher entschieden uns, auch wegen der Schneelage, für die Eiskarlschneid im Dachsteingebirge. Der Bus brachte uns bis zum Gasthaus Dachsteinruhe, von da aus schnallten wir die Schneeschuhe an und los gings. Zuerst laufen wir auf einem Forstweg Richtung Bachlalm und in angenehmer Steigung durch den Bergwald zur Schaidalm (1444 m). Am Talboden führt unsere Spur weiter am Fuß des Rötelsteins vorbei durch Lärchenwald in den Windlegerkessel am Fuß des mächtigen Torsteins. Hier spurten wir durch eine ausgeprägte Rinne auf den Sulzenhals (1827 m) und von dort über einen angenehmen Rücken zum Kreuz auf der Eiskarlschneid (1990 m). Der Abstieg erfolgte wie der Aufstieg. Unten wieder angekommen holte uns der Bus ab zur Unterkunft. Hier ging es, wer mochte, zum Entspannen in die Sauna.

 

Für den Sonntag war schlechteres Wetter für den Nachmittag angesagt. Also brachen wir zeitig auf. Der Bus brachte uns nach Pruggern zur Galsterbergbahn auf der Seite der Schladminger Tauern. Hier laufen wir über den Sommerweg durch dichten Wald bis zur Kammhöhe. Leicht wellig, später auf dem aufsteilenden Kamm auf eine kleine Schulter, dann am freien , breiten, gut gestuften Rücken in mäßiger Steigung zur unbewirtschafteten Pleschnitzzinkenhütte (1944 m). Von hier waren es noch 200 HM zum Gipfel. Sobald wir aber oben auf dem Kamm waren pfiff uns ein unangenehmer kalter Sturm um die Ohren. An der Hütte machten wir Rast und beobachteten das Wetter. Es zog immer weiter zu und der Wind nahm an Heftigkeit zu. Die meisten hatten keinen Bock mehr bei diesem Wetter den Gipfel zu besteigen. Also gingen wir in einer anderen Vaiante wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Der Bus holte uns ab und saunieren war wieder angesagt.

 

In der Nacht regnete es heftig und am Morgen war alles in Wolken. Wir mussten noch unsere Sachen packen und im Bus verstauen, denn um 15 Uhr wollten wir Richtung Stuttgart starten. Eigentlich wollten wir noch den Krahbergzinken besteigen. Aber bei der schlechten Sicht entschlossen wir uns am Hochwurzen noch eine kleine Winterwanderung zu unternehmen. Wieder in Schladming stärkte sich jeder mit Kuchen, Suppe oder Pizza für die Heimfahrt. Um 23 Uhr sind wir wieder in Stuttgart angekommen.

 

Trotz der allgemeinen schlechten Wettervorhersage hatten wir an 2 Tagen gutes Wetter und konnten unsere Touren durchführen. Es war auch super, dass wir anschließend Wellness in der Sauna machen konnten. So ist jede Gruppe auf ihre Kosten gekommen.

 

Text: Ingo Pfäffle
Bilder: Gerald Glatthorn, Ingo Pfäffle

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